Allein ist man nichts

Du bist nichts, Du bist nur Staub.
Und wenn man dann mal auf Dich schaut
So kann man, kann man jetzt schon sehen:
Auch Du, Du wirst schon bald vergehen.

Tausende Körner, jedes für sich,
Einzeln, allein, und einzigartig.
Doch in der Masse, da bleiben sie gleich:
Staub in Staub, so grau und weich.

Schau Dich um, wenn einer fehlt
Bedeutet das nichts für diese Welt.
Egal was wir tun oder auch lassen,
Wichtig sind wir nur in Massen

Wir sind wie Staub, einer allein
Kann niemals von Bedeutung sein.
Doch viele von uns, einmal zusammen,
Können bedeutend mehr anfangen.

Doch einer allein, der bleibt ohne Sinn,
Wo käme er ohne die andern hin?
Kein Fehler allein verändert die Welt,
Wenn keiner sich mit zugesellt.

Wie Staub die beste Maschine zersetzt,
Kann irgendwann, zu guter Letzt,
Selbst der dümmste Vollidiot,
Schuld sein am Millionenmord.

Er muss doch nur die Leute blenden,
Muss Leid und Sorgen für sie beenden,
Damit sie freudig hinter ihm
Mit zu seiner Schlachtbank zieh’n.

Wir sind wie Staub, einer allein
Kann niemals von Bedeutung sein.
Doch viele von uns, einmal zusammen,
Können bedeutend mehr anfangen.

Woll’n wir der Erde Gutes tun,
Dann lasst nie Eure Hände ruh‘n,
Verhindert stets, so früh es geht,
Dass dem Bösen jemand zur Seite steht.


Geschrieben von Björn "Islaender" Steinert, 2004