Das Pferd in mir

Manchmal sehe ich herab an mir.
Sehe meine Hände, spüre jeden Zoll.
Schließe die Augen, spüre das Tier.
Mein Herz vor Sehnsucht so voll.

Ich wünsche mir das Pferd zum Vorbild,
Will nicht mehr länger Mensch nur sein.
Über die Steppen, so frei und so wild,
Galoppierend bis in die Nacht hinein.

Mit langer Mähne, flatternd im Wind.
Mit Bewegungen, voll von Eleganz.
Mit einem Fohlen als meinem Kind,
Und einem langen und kräftigen Hals.

Ich weiß es nicht, wer noch so fühlt.
Wer dies zu verstehen weiß.
Diesen Traum, der in mir wühlt,
Manchmal wie die Sonne heiß.


Geschrieben von Björn "Islaender" Steinert, 2003